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31.03.2006 | OTZ | Elternberatungsangebot für Bundespreis nominiert

Fachleute gestern zu Besuch in Rudolstadt

Rudolstadt (OTZ/H.E.). Die Beratung von Eltern von Säuglingen und Kleinkindern bis drei Jahren in Thüringen ist preisverdächtig. Fachkräfte aus allen Regionen des Freistaates haben 2003 den Facharbeiterkreis für entwicklungspsychologischen Beratung für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern gegründet. Der Verein ist jetzt eines von insgesamt elf bundesweit nominierten Projekten, die für den Deutschen Präventionspreis vorgeschlagen sind, der dieses Jahr unter dem Thema Stärkung der Elternkompetenz steht. Gestern haben sich Mirjam und Gunnar Stierle von der.Geschäftsstelle des Bundespreises über das Projekt vor Ort in Rudolstadt informiert.

“Als wir von der Ausschreibung erfahren haben, wurde uns bewusst, dass wir viele Voraussetzungen dafür erfüllen. So kam die Idee uns dafür zu bewerben”, sagte Inka Müller von der AWO- Lebens- und Erziehungsberatung und derzeit Leiterin des überregionalen Arbeitskreises.Dass Rudolstadt als Adresse für das Preisträgerprojekt mit derzeit landesweit 94 Mitarbeitern angegeben wird, ist eher dem Zufall geschuldet. Die Leitung des Arbeitskreises liegt derzeit in den Händen der Rudolstädter Beratungsstelle, die sich in Trägerschaft des AWO-Kreisverbandes Saalfeld-Rudolstadt befindet. Gleichzeitig konnte der Kreisverband als Träger für das für den Preis nominierte Projekt gewonnen werden.”

Allein in der Rudolstädter Beratungsstelle wurden im vergangenem Jahr 600 Personen beraten, etwa 20 Eltern nahmen speziell das neue Angebot für Familien mit Säuglingen und Kleinkindern an. Die meisten Eltern suchen Rat, ,“wenn die Kleinen oft schreien, schlecht schlafen oder sie das Gefühl· haben, dass sich der Nachwuchs nicht altersgerecht entwickelt. Den Weg zur Beratungsstelle finden die Eltern entweder auf einen Wunsch bzw. über persönliche Gespräche, aber auch über Beratungs- stellen, Mutter Kind-Einrichtungen, Hebammen oder Jugendämter. “Der Fokus ist jetzt sehr auf die Vorkindergartenzeit gerichtet. Die Beratung in dieser frühen Phase soll helfen, Missverständnisse zwischen Eltern und Kind zu vermeiden bzw. die Bindung auch in schwierigen Zeiten zu halten”, so Inka Müller.

“Uns hat vor allem die Vernetzung des Projektes interessiert und die Tatsache, dass hier ein Bundesland dahinter steht. Jetzt wollen wir wissen, welche Erfahrungen man hier vor Ort gemacht hat,was andere davon lernen können”, so Mirjam Stierle.

Der Bundespreis wird am 29. Mai in Berlin vergeben.